Digitalkamera & Fotobuch

Mar. 8, 2007

Ausgeknipst: Digitalkamera-Markt im Abwärtstrend
Boom bei Spiegelreflexkameras als Lichtblick

leica digitalkamera gehört inzwischen mit der M8 zu den besten der Welt
Framingham/Berlin  - Der weltweite Markt für Digitalkameras hat im vergangenen Jahr dank steigender Nachfrage aus den Wachstumsmärkten und bei Spiegelreflexkameras satte Zuwächse verzeichnen können. Insgesamt gingen 2006 rund um den Globus 105,7 Mio. Digitalkameras über die Ladentische und damit 15 Prozent mehr als im Vorjahr. Das Segment Spiegelreflexkameras verbuchte sogar ein Plus von 39 Prozent, wie aus aktuellen Zahlen der Marktforscher von IDC hervorgeht. 2007 werde sich der Markt allerdings abschwächen, prognostiziert IDC-Kamera-Analyst Chris Chute laut Wall Street Journal. Dabei würden sich Haushalte zunehmend mehrere Kameras zulegen.

Für den weltweiten Aufwind haben vor allem satte Zuwächse in Osteuropa, Lateinamerika und Teilen von Asien gesorgt. "Der deutsche Markt ist inzwischen rückläufig", so Michael Schidlack, Bereichsleiter Consumer Electronics & Digital Home beim Branchenverband BITKOM http://www.bitkom.org, im Gespräch mit pressetext. Seit dem Erreichen des Höhepunkts im Jahr 2005 sinken sowohl Verkaufs- als auch Umsatzzahlen. Nach 7,1 Mio. verkauften Digitalkameras im Jahr 2006 rechnet der BITKOM auf dem deutschen Markt für 2007 mit 6,7 Mio. Der Umsatz soll im Vergleich zum Vorjahr um zehn Prozent auf 1,67 Mrd. Euro schrumpfen.

Für die Rückgänge macht Schidlack sowohl den Preisverfall als auch die Sättigung des deutschen Markts verantwortlich. "Darüber hinaus knabbern auch die Fotohandys einen Teil des Gesamtmarkts ab", so der Experte. Der einzige Lichtblick am Digitalkamera-Markt sind die digitalen Spiegelreflexkameras, die auch in Deutschland derzeit einen Verkaufsboom erleben. "Diese Profigeräte sind erst jetzt schnell genug und mit einer Auflösung ausgestattet, mit der den analogen Vorgängern die Stirn geboten werden kann", sagt Schidlack. Allerdings sei der Markt sehr begrenzt. Die Mehrheit der Verbraucher wünsche sich eher eine einfache und kompakte Kamera. In diesem Bereich geht der Trend zum Zweit- oder Drittgerät.

Bei den Herstellern kann den IDC-Zahlen zufolge Canon seine Führungsposition behaupten. Der Marktanteil des Branchenprimus stieg gegenüber dem Vorjahr um 1,3 Prozentpunkte auf 18,7 Prozent an. Sony behauptete mit einem Marktanteil von 15,8 Prozent die zweite Position. An dritter Stelle rangiert Eastman Kodak. Der Konzern musste allerdings aufgrund seiner Neuausrichtung, die eine Drosselung der Verkäufe im Billigsegment beinhaltet, einen Rückgang seines Marktanteils von 14,2 auf zehn Prozent hinnehmen. Olympus (8,6 Prozent Marktanteil) und Samsung (7,8 Prozent) folgen auf den Plätzen vier und fünf.

Weitaus optimistischer als IDC blicken derweil taiwanesische Auftragsfertiger in die Digitalkamera-Zukunft. Sie rechnen für die kommenden drei bis fünf Jahre trotz zunehmender Marktsättigung mit Wachstumsraten zwischen 15 und 20 Prozent . Dabei setzen die Auftragsfertiger auf einen verstärkten Austausch älterer Geräte. Die Aufrüstung auf die aktuellen Pixelwerte soll die Nachfrage vor allem in den USA, Japan und Europa ankurbeln, glauben die Hersteller. Darüber hinaus wird mit einer rasant steigenden Nachfrage nach Einstiegs- und Mittelklasse-Modellen in den Wachstumsmärkten wie Lateinamerika und Russland gerechnet. Bildbearbeitung und Preisvergleich.

Posted by Jane Anderson under Presseinformationen, Daily Journal
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Fünf Megapixel

Feb. 24, 2007

Digitalkameras - Fünf Megapixel für Konsumenten ausreichend
Großes Display und Videoaufnahme in TV-Qualität auf der Wunschliste


Canon-Kameras sind sehr beliebt, acht Megapixel jedoch nicht unbedingt notwendig (Foto: Canon)

canon ist ein soldiger anbieter wenn es um qualität und stabilität geht Verbraucher wünschen einfache kompakte Kameras (Foto: canon.com) Wien  - 80 Prozent der Konsumenten geben sich beim Kauf einer Digitalkamera mit einer Auflösung von weniger als fünf Megapixel

 zufrieden. Das geht aus einer Analyse von 5.000 Online-Befragungen der Produkt-Suchmaschine Esolda http://www.esolda.at hervor. "Während sich die Hersteller ein Rennen um die unterstützten Megapixel liefern, wären acht von zehn Konsumenten bereits mit weniger als fünf Megapixel Auflösung zufrieden", sagt Markus Linder, Geschäftsführer und Mitgründer von Smart Information Systems http://www.smart-infosys.com. Als Grund dafür führt Linder gegenüber pressetext an, dass bereits "vier Megapixel völlig ausreichen, um Fotos im Internet online zu stellen, oder besonders gelungene Schnappschüsse auch im A4-Format auszudrucken".

Auf der Wunschliste ganz oben steht ein großes Display, auf dem die gemachten Bilder sofort betrachtet werden können. Zwei Drittel der Konsumenten sehen hier einen entscheidenden Vorteil für ein Gerät. Weitere schlagende Argumente für die Kaufentscheidung sind die Möglichkeit, Serienaufnahmen machen und Videos in TV-Qualität aufnehmen zu können. Für viele Konsumenten ist zudem die Form der Digitalkamera entscheidend. So wünscht sich jeder Fünfte ausdrücklich eine kleine Kamera und jeder Vierte eine leichte Kamera. Digitale Spiegelreflexkameras interessieren hingegen nur professionelle Fotografen. Mit weniger als zehn Prozent liegen derartige Modelle also noch am Ende der Wunschliste der meisten Konsumenten, was nicht zuletzt auf den höheren Preis derartiger Modelle zurückzuführen ist, heißt es in der Analyse.

Bei der Wahl der Energieversorgung zeigt sich ein geteiltes Bild. Die Anzahl jener Käufer, die sich einen integrierten Akku wünschen, ist etwa gleich groß wie der Anteil der Konsumenten, die einen extern aufladbaren Akku beziehungsweise Batterien bevorzugen. Geräte mit integriertem Akku sind etwas teurer als Modelle, die mit externen Akkus betrieben werden können. "Ein Vorteil von Batterien ist natürlich auch, dass bei Bedarf gleich mehrere geladene Akkus mitgeführt werden können und man daher etwa auf Reisen unabhängiger von anderen Stromquellen ist", erklärt Linder. Bei den beliebtesten Digitalkamera-Anbietern liegt Canon mit Abstand vor Nikon und Sony in Führung.

Esolda ist eine intelligente Produktsuchmaschine, die auf dem semantischen Web basiert. Die Webapplikation hilft dem Kunden bei der Suche nach elektronischen Geräten, indem ein interaktiver Beratungsprozess gestartet wird und der Konsument gezielt nach gewünschten Produkteigenschaften gefragt wird. Seit November ist die Suchmaschine in der Betaphase online und wird von den Usern gut angenommen. "Das Feedback unserer User bescheinigt uns, dass vor allem die kompetente, unabhängige Beratung sehr geschätzt wird", sagt Linder.

Posted by Jane Anderson under FreeMail
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